UNSER ERBE

Ein Dokumentarfilm über unsere Lebensgrundlage – den Boden.

Wir nutzen unsere Böden, als wären sie unerschöpflich. Doch für zehn Zentimeter neue fruchtbare Erde braucht unser Planet 2.000 Jahre! Was bedeutet das für uns? Was bedeutet das für die Zukunft? Wie muss sich die Gesellschaft oder die Landwirtschaft ändern, damit unseren Kindern eine lebendige Welt mit lebendigen Böden weitergegeben werden kann? Diesen Fragen geht der Dokumentarfilm „Unser Erbe“ nach. Dieser Film ist für Euch, damit wir unseren Boden wieder als Lebensgrundlage wahrnehmen.

Worum geht es in dem Projekt?

Direkt vor unserer Haustür liegt etwas, das uns ernährt: Lebendiger Boden. Nur eine dünne Schicht sorgt für Lebensmittel, saubere Luft und sauberes Trinkwasser. Und diese unmittelbare Lebensgrundlage ist in Gefahr – durch uns Menschen.

Wir zerstören den Boden unmittelbar und unwiederbringlich – durch Bebauung, Verstädterung, unser Konsumverhalten aber auch durch die Art und Weise, wie wir die meisten regionalen Flächen landwirtschaftlich nutzen. Durch schwere Maschinen, Pflanzenschutzmittel, Herbizide und Pestizide verlieren unsere Böden massiv an Fruchtbarkeit.

Was uns nicht klar ist: Diese Ressource Boden ist beschränkt. Wir nutzen unsere Böden, als wären sie unerschöpflich. Doch sie sind in menschlichen Zeiträumen nicht erneuerbar.

Das Bewusstsein für Boden und Bauern ist fast nicht mehr vorhanden in der Gesellschaft. Wir machen uns keine Gedanken darüber, wie unsere Kinder mit diesen Böden Leben können.

Wir haben jedoch das Wissen, die Fähigkeit und die Motivation – wie kommen wir jetzt ins handeln?

Ziel des Filmes ist:

Bewusstsein schaffen für die Bedeutung des Bodens & dessen Einmaligkeit.
Einblick geben über den Ist -Zustand unseres Bodens
Handlungsmöglichkeiten aufzeigen was jeder Einzelne & wir gemeinsam tun können.

Wie will der Film das darstellen?

Dokumentarisch begleiten wir den Demeterbauer Achim ein Jahr lang bei seiner Arbeit. Wir beobachten das Aussähen, Ernten und erneute Bestellen der Äcker. Diese Nähe zum Landwirt soll ihn als Treuhänder unseres Bodens wieder sichtbar machen. Mithilfe der vier Jahreszeiten erhält der Film seine Erzählstruktur, denn in jeder der vier Jahreszeiten werden spezifische Probleme des Boden aufgezeigt. Durch Interviews mit Experten und weiteren Bauern wird auf den derzeitigen Zustand des Boden aufmerksam gemacht. Am Ende wird aufgezeigt, dass es Initiativen gibt, denen klar ist, dass der Boden wieder unsere Aufmerksamkeit braucht und ein besseres Verständnis. Sie haben verstanden, dass er uns erhalten bleiben muss. Mit dem Aufzeigen dieser Lösungsansätze am Ende des Films soll dem Zuschauer klar werden, dass wir schon heute aktiv werden können.

Was soll mit diesem Film passieren / Wo soll er laufen?

Der Film soll als Event-Veranstaltung in kommunalen Kinos gezeigt werden. Der Film soll auch auf Bauernhöfen und bei regionalen Initiativen mit anschließender Diskussionsrunde vorgeführt werden. Wir wollen den Film an Schulen, Universitäten und Bildungseinrichtungen zum Einsatz bringen.

Unterstützung

Dieser Film ist für DICH.

Die Aufgabe, einen Dokumentarfilm über unseren Boden zu drehen, kam unvermittelt zu mir. Dass ich mich damit auseinandersetze – mit dem Boden und den Menschen – sollte so passieren. Dieser Film ist für Euch, damit wir unseren Boden wieder als Bereicherung erleben. Jetzt ist die Zeit, zu handeln.

Um diesen Film auf die Leinwand zu bringen, braucht das Projekt jetzt unsere volle Aufmerksamkeit. Bisher wurde das Projekt aus Leidenschaft und Eigenmittel umgesetzt. Und nun geht es in die Postproduktion. 

Hierfür brauchen wir Deine finanzielle Unterstützung, um den Boden, der uns alle verbindet, auf Augenhöhe zu bringen, ins Kino.

Team

Wer steht hinter dem Projekt?

Marc Uhlig
Produzent & Regisseur

Sarina Gisa
Redakteurin für Innerer Boden

Michelle Nietzsch
Redakteurin für Allgemeines, Regieassistenz 

Simon Neitzel
Netzwerkarbeit
1. Vorsitzender von „wirundjetzt e.V.“

Michael Arnieri
Kameramann